Rahmenvertrag jugendhilfe berlin

11 août 2020 par  
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Seit 2000 ist contract in Heerstraße Nord als Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe – insbesondere in den Hilfen zur Erziehung nach § 27 ff. SGB VIII und der Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII – tätig. Von Beginn an lag der Schwerpunkt auf einem gemeinwesen-/sozialraumorientierten Ansatz: durchlässige Angebotsstruktur, lokale Verortung und enge Kooperationen zu fachnahen Einrichtungen und Institutionen im Stadtteil. Nach wie vor ist es Ziel, ein Hilfeangebot vorzuhalten, das (präventive und nachsorgende) offene und (einzelfallorientierte) gesetzliche Hilfen umfasst und den lokalen Notwendigkeiten angemessen ist. contract ist Schwerpunktträger für ambulante Hilfen zur Erziehung in der Region 2 in Berlin Spandau (Wilhelmstadt, Heerstraße Nord, Gatow/Kladow) und arbeitet in Spandau mit dem Jugendamt und anderen Trägern der Jugendhilfe zusammen. contract ist entstanden im Jahr 1999 aus dem « joint venture » einer Gruppe von damals selbstständig tätigen Fachkräften mit dem Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V. Die einheitlichen Standards des Rahmenvertrages, die Rahmenleistungsbeschreibungen sowie die Grundlagen für die Qualitätsentwicklung gelten für ganz Berlin, ein Vorteil, der allen Vertragspartnern die Verhandlungen erleichtert. Die Standards dienen der Vergleichbarkeit von Trägern, Leistungsangeboten und Entgelten und damit der berlinweiten Steuerung. Den Jugendämtern kommt dabei eine besondere Rolle zu, da sie als Auftraggeber direkt und eng mit den Trägern zusammenarbeiten, ohne Vertragspartner zu sein. Die für die Schiedsstelle erlassene Verordnung regelt die Einzelheiten zum Einleiten und Führen von Schiedsstellenverhandlungen sowie zur Amtszeit und Zusammensetzung des Gremiums. Der Abschluss eines Trägervertrages ist an Voraussetzungen gebunden. Der potentielle Leistungserbringer hat vor Beginn der Vertragsverhandlung je nach Leistungsangebot bestimmte Voraussetzungen für den Abschluss eines Trägervertrages zu erfüllen.

Auf der Grundlage des § 78f SGB VIII haben die Vereinigungen der Leistungsanbieter (Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege und Verband privater Träger der freien Kinder- und Jugend- und Sozialhilfe) und das Land Berlin den Berliner Rahmenvertrag für Hilfen in Einrichtungen und durch Dienste der Kinder- und Jugendhilfe unterzeichnet. Die Vertragskommission ist für alle Entscheidungen im Zusammenhang mit den Vereinbarungen nach § 78 SGB VIII in Verbindung mit § 77 SGB VIII zuständig und auf Grundlage des zwischen den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege, dem Verband privater Träger der freien Kinder- und Jugend- und Sozialhilfe und dem Land Berlin geschlossenen Berliner Rahmenvertrages für Hilfen in Einrichtungen und durch Dienste der Kinder- und Jugendhilfe tätig. Rahmenleistungsbeschreibung Ambulante Sozialpädagogische Erziehungshilfen nach §§ 29, 30, 31 und 35 SGB VIII in der Fassung vom 01.03.2020 . Ein Antrag auf Einleitung eines Schiedsstellenverfahrens ist schriftlich in 10-facher Ausfertigung bei der Geschäftsstelle der Schiedsstelle einzureichen. Wesentliche Unterlagen, die Gegenstand der Entgeltverhandlung waren, sind diesem Antrag beizufügen. Im Einzelnen muss der Antrag die Bezeichnung des Antragstellers und des Antraggegners (Vertragsparteien), die Angabe der Gegenstände, über die eine Einigung nicht erzielt werden konnte, eine Darstellung des Sachverhalts und den Stand der vorangegangenen Verhandlungen, die Angabe der Gründe, wegen derer aus Sicht des Antragstellers der Dissens nicht beseitigt werden konnte sowie einen konkreten Antrag und dessen Begründung enthalten.

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